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Willkommen bei den Black Turbos
Resümee und Rückschau auf 12 Jahre Jugendtrainerschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Coach Christian   
Sonntag, den 02. Juli 2017 um 11:57 Uhr

Was bleibt nach 12 Jahren Jugendarbeit?

Viele, nein - es sind sehr vieler schöne Erinnerungen die sich seit April 2005 angesammelt haben. Es sind Beziehungen entstanden, Netzwerke und in einzelnen Fällen auch Freundschaften entstanden. Auch wenn ich die letzten Jahre allein oder mit einem echten Fußballkenner wie Ali an der Seitenlinie gestanden habe, so wären die letzten 12 Jahre nicht ohne unseren Stephan Bendixen entstanden. Mit ihm und mir im Verbund begann alles. Zwei Fußballbegeisterte 99er Jungs die unbedingt Fußball spielen wollten im Verein - doch es gab keine Trainer. Christopfer Leitlof, seinerzeit Jugendtrainer der 97er beim ETSV brachte uns zusammen - und es passte. Sieben volle Jahre coachten Stefan und ich zeitweise bis zu 45 Spieler in den Jahrgängen 99 und 98 und wenige 2000er, ehe wir nach 6 Jahren die 98er in andere Hände übergaben und uns nur noch auf den Jahrgang 99 und zwei leistungsstarke 2000er kümmerten. Wir gewannen Turniere, Meisterschaften, Pokale und verloren auch ab und an einmal. Wir hatten sensationelle Eltern an der Seite und bereisten ganz Deutschland und waren auf drei internationalen Turnieren - dem Cordaal Cup - in Tirol vertreten. Eines dieser Turniere in Kitzbühel beendeten wir sogar ohne eine einzige Niederlage, heute noch schade - das unser Marv damals aus drei Metern gegen Grashopper Zürich aus der Drehung neben das Tor zielte, das Spiel endete 0:0 und wir waren das spielbestimmende Team, scheiterten jedoch aufgrund eines weiteren Unentschiedens am Weiterkommen. Gewannen in der nächsten Runde gegen Cottbus und Chemnitz und weitere 2 Teams, und Zürich wurde später dritter von 48 tollen Teams. Wir besuchten Trainingslager und verschiedene Fuß- und Handballspieler des HSV. Überall waren die Black Turbos geschätzt und gefürchtet. Stephan prägte den Begriff: 'Ich liebe das Gefühl", wenn einer unserer Jungs den Pokal in die Höhe hielt, oder unsere Vivien - das einzige und zudem bildhübsche Torwartmädchen im Jungen-Leistungsfußball. 3 oder 4 mal wurde Vivien zum Torwart des Turniers gewählt - und nicht weil Vivien so strahlte, sondern weil sie Ihre Jungs vor dem ein oder anderen sicheren Gegentor bewahrte. Till (the Hammer) und Jonas (Pief) - unsere beiden Söhne, sie schlossen Freundschaft und waren im Verbund mit Niki (einem unserer starken 2000er) - Sohn unserer Betreuerin Birte, ein verschworenes Dreigestirn. Ja - so war das die ersten 7,5 Jahre. Doch die Interessen verändern sich und so verlor Till ein die Lust am Fußball. Nach 8 Jahren verließ uns Till und mit Ihm auch Stephan. Doch Stefan blieb uns immer gewogen, und somit auch nach wie vor bis heute der Administrator unserer nun über 200.000 mal geklickten Seite der Black Turbos. Stephan, ich sage dir für diese wundervollen Erinnerungen, die ohne Dich nie zustande gekommen wären, denn allein hätte ich 2005 diese Aufgabe zeitlich bedingt nicht begonnen.

Ich Danke Dir "Di Stefano" !!!

Ich erinnere mich noch gut, wie Stephan, wir spielten G-Jugend mittelstark 99, und parallel F-Jugend mittelstark gemeldet mit den 98er verstärkt durch die leistungsstarken 99ern. Uns fehlte damals noch die Erfahrung, wie gut wohl unsere Jungs im Vergleich zu anderen waren, nach der ersten Herbstserie war es dann klar. Somit meldeten wir fortan beide Teams "stark" und im Sommer schenkte uns eine Mutter ein T-Shirt. 52:6 stand darauf. Darüber: Staffelmeister. Von nun an hatten die zwei eine Betreuerin - unsere Birte.

Nachdem Stephan dann gegangen war coachte ich die Jungs mit Unterstützung von Birte zwei Jahre lang, dann kam für ein Jahr Frank hinzu, diese "Ehe" trennte sich nach einem Jahr wieder, es passte nicht - und zu allem Überfluss grub da noch jemand hinter meinem Rücken Spieler an, unsauber - aber irgendwie passte es ins Bild das wir uns trennen mussten. Es folgte unser Ali, ein echter Typ. Leider wohnt er am anderen Ende der Welt (hinter Stelle), und so war der zeitliche Aufwand einfach zu viel und er verließ die Truppe nach einer Saison wieder, war aber das ein oder andere Mal am Spielfeldrand wieder zu sehen. Die letzte Saison machte ich dann die Trainingsarbeit ganz allein, denn das Ziel die Jungs in die Herren zu begleiten war unumstößlich.

Nun ist der Schritt getan, acht starke 99er Spieler sind aktuell in unsere A-Jugend übergewechselt, und zwei 98er, die auch letzte Saison schon ganz dicht an den Herren dran waren bleiben auch beim ETSV und bilden so mit 10 Spielern von einem gut 30er Kader 1/3 unserer Ligamannschaft.

Dieses sind, Tim Wagener(TW), Patrick Drobig (Abwehr), Jonas Dwenger (Mittelfeld), Mehmet Gür (Mittelfeld), Mild Faez (Abwehr), Philipp Braun (Defensive, Angriff), Gregorius Michailoglou (Sturm), Rene Kurkowski (Mittelfeld, Abwehr), Lenz Pätzold (Sturm) und Yanneck Schulter. Zudem spiel in der kommenden Saison der ein oder andere 99er noch ein Jahr A-Jugend in anderen leistungsstarken Teams in Hamburg und der Weg in ein oder zwei Jahren zurück zum ETSV ist durchaus denkbar. Somit hat sich das Ziel, beim ETSV eine eigen entwickelte Jugendmannschaft im Ligabereich zu integrieren realisiert. Ich bleibe den Jungs sowie dem ETSV und natürlich auch anderen ETSV Ligaspielern noch verbunden und fungiere von nun an als Liga-Obmann beim ETSV. Halte den zwei leistungsstarken Trainern Christopher Leitlof und Dennis Schulter den Rücken frei und unterstütze wo es notwendig ist. Ich bin neugierig wohin es mit dem tollen neuen Kader (auch gute Neuverpflichtungen von anderen Vereinen sind zu verzeichnen) beim ETSV in erneuen Saison geht, die Ziele sind klar gesteckt.

Wenn ich mich jetzt noch einmal an die schönsten 3 Erfolge unseres Teams zurückbesinnen soll, dann waren dieses folgende drei Ereignisse:

1) Gewinn des Cordal-Cup Qualifikationsspiels 2008 in Regen. Ich sehe Jörg noch siegestrunken die gefühlt 5 Meter lange, schwarz weiße ETSV Fahne über den Platz schwenken, als wir mit 3:0 das Finale gewonnen hatten. Doch den absolut schwersten Gegner mussten wir im Halbfinale aus dem Weg räumen. Es war der Gastgeber TSV Regen. Am Abend zuvor sagte ich zu Stephan und Jörg (Vater von Leif): Wenn wir morgen in ein 11 Meterschießen müssen, dann stelle ich Jerry (Jeremy Baur) ins Tor. und genau so kam es. Der ETSV schafft in der zweiten Halbzeit durch Paul Siemers den 1:1 Ausgleichstreffer im Halbfinale gegen Regen und rettete sich so ins 11 Meterschießen. 5 Schützen mussten ran. Es stand 4:4, alle hatten getroffen. Dann hielt Jerry bravourös - lief danach selber an und verwandelte zum 5:4 Endstand. Das Endspiel gewannen wir sicher, mit Jerry im Feld der 2mal traf. Heute Spiel Jerry in der nächsten Saison mit 19 Jahren beim Lüneburger SK als Vertragsspieler, empfängt in der ersten Runde des DFB Pokals den Bundesligisten FSV Mainz. Dieses Spiel werde ich sicher live in Bardowik erleben (oder wo auch immer der LSK dieses Spiel austragen wird). die Rückfahrt aus Regen, mit dem eigens angemieteten Bus war Party pur - der kleine ETSV hat sich für den Cordaal Cup in Kitzbühel qualifiziert. Zudem wohnten wir (wie alle drei male in kitzbühl) in einem prächtigen 4 Sterne Hotel mit dem Team - das war schon sehr cool.

2) Der zweite, vielleicht schönste Sieg in der Geschichte der Black Turbos im Halbfinale des Pokals gegen den Horner TV. Das Pokalspiel musste in die 4 Auflage gehen. Erst wurde das Spiel beim Stand von 1:1 aufgrund von Dunkelheit abgebrochen nach der regulären Spielzeit. Alles von vorn. Die zweite und dritte Ansetzung viel den Platzbedingungen zum Opfer, im vierten Anlauf klappte es dann. Wieder stand es nach der Regulären Spielzeit 1:1, Berti hatte die frühe Führung von Horn noch vor der Pause ausgeglichen. Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung - 1:1 auch hier. Schließlich im 11 Meterschießen konnte sich der ETSV wieder durchsetzen, verwandelte alle 3 ersten Schüsse, Horn patze 2 mal. Der Jubel war unbeschreiblich.

3) Die dritte Erinnerung dann das Pokalspiel gegen den SC Viktoria Hamburg in der B-Jugend. Wie ein schlechter Stern hatten wir die zurückliegenden vier Spiele alle verloren gegen dieses Team, zwar waren wir stets das bessere Team (ok, ein mal nicht), aber die Punkte machte immer Viktoria. Das Slowenisch jetzt ändern. Ich verrate jetzt ein streng gehütetes Geheimnis. Ich wusste das es einen tieferen Grund haben musste das wir ausgerechnet gegen dieses Team zuletzt immer verloren, obwohl wir das bessere Team hatten. So fuhr ich nach Bad Segeberg, zu einer Symbolischen Figurenaufstellung. Dieses sollte das Rätsel warum es so ist wie es ist auflösen. Drei Stunden "harte" systematische Arbeit - das Rätsel um das Problem war gelöst. Das Problem war ich selbst. Das Team spürt wie wichtig mir gerade ein Sieg gegen das damals eher unsympathische Team (oder besser gesagt die agierenden um das Team-nicht die Spieler) ist. Durch diesen Druck und gefühlten Zwang auf keinen Fall zu verlieren verkrampft das Team und ruft nicht das ab was möglich ist. Also - der Druck muss vom Team - nur das war jetzt meine Aufgabe. Ich rief das kpl. Team zusammen, und fragte was Ihr Ziel in dieser Saison ist. Mir war klar was als Antwort kam - Regionalliga Aufstieg. Wir befanden uns in der jungen B-Jugend und hatten leider St. Pauli vor uns - die desaströs im Jahr zuvor mit Ihrer Champion Truppe abgestiegen waren und uns leider den Aufstieg sehr schwer machten - und am Ende auch erster wurden (allerdings ohne gegen uns gewinnen zu können in der Saison, 1:1 dort und 6:3 bei uns). Doch zurück zu unserer Teambesprechung. Das Team wollte geschlossen den Aufstieg als Ziel titulieren, das war auch so mein Plan. Denn so konnte ich gleich im Anschluss sagen: "OK Jungs, dann ist das Pokalspiel (4 Runde) gegen Viktoria Hamburg nächste Woche ja total unwichtig, wollen wir da überhaupt antreten"?. Totale Empörung bei den Jungs. Natürlich wollten Sie das Spiel spielen und unbedingt gewinnen. Daraufhin sagte ich: "OK, ich helfe Euch bei Eurem Ziel - den Aufstieg, aber das Pokalspiel macht Ihr ganz allein". Unser Eines bekam die Regie in die Hand gedrückt (Enes heute übrigens bei Holstein Kiel in der Bundesliga). Er sollte mit Nebojsa und Pief die Aufstellung allein machen und auch die Ansprache und Pausenbesprechung selber managen. Ich kam 10 Minuten vor Anpfiff und setzte mich auf die Auswechselbank, sagte bis zur 85 Minute keinen Ton. Das Team spielte eines seiner besten Spiele, gewann hoch verdient aber knapp mit 3:2 und zog in die nächste Pokalrunde ein. Eines als Chef der Truppe wuchs auch neben dem Platz über sich hinaus und war der Lenker des Teams.  Eine unfassbare Erfahrung die ich dort machen durfte. Von dort an wurde gegen Viktoria nie mehr verloren, das letzte Spiel sogar nach 0:2 Rückstand sogar 3:2 noch gewonnen.

Ich könnte noch 20 andere Dinge Aufzählen, doch es soll gut sein. Ich sage nun endgültig Tschüß Jugendfußball und Tschüß Black Turbos - es war wirklich toll mit Euch. Danke an die Elter, Spieler, Trainer anderer Vereine für die vielen netten Worte, WhatsApp und stundenlangen Telefonate mit Babak vom BSV. Es wird mir sicher ein wenig fehlen aber irgendwie bin ich ja auch noch mitten drin und erfreue mich über das was aus diesen zahlreich tollen Fußballspielern wird oder geworden ist. Ganz besonderes Augenmerk liegt natürlich auf Gideon Baur, der in Niendorf in der Bundesliga spielt, Enes, der hoffentlich bei Holstein Kiel in der Bundesliga nach seiner Kreuzband OP zurück findet im Leistungszentrum und Jerry , der sich hoffentlich in der Herren Oberliga beim LSK durchsetzen kann. Alle drei sind Jungs aus der G bzw F Jugend von mir uns Stephan. Zudem viele Spieler die noch A-Regio oder A-Oberliga spielen und die tollen Jungs die nun beim ETSV in der Liga was bewegen wollen. Ganz zu schweigen von unserem Handball Bundesligaspieler Leif, der die letzten Jahre ohne Fußballtraining immer mal wieder ausgeholfen und mitgespielt hat. Wenn mann Ihn im letzten Spiel gegen Concordia gesehen hat dann wird einem klar was ein Auswahltrainer des DFB in Hamburg mit seiner Motivation angerichtet hat. Leider wurde sein überdurchschnittliches Talent nicht richtig eingeschätzt - er wurde aus der HH Auswahl gestrichen und wittmite sich fortan dem Leistungshandball. Hier lag Herr Kerber mit Sicherheit falsch. Wie dem auch sei, vielleicht finden ja später viele Spieler einmal zurück zueinander, oder begegnen sich auf den Fußballplätzen als Kontrahenten -wer weis wohn die Wege unsere Jungs führen, mein Wunsch : bleibt stets fair und respektvoll miteinander.

Euer Ex Coach ist "watching you" und wünscht Euch für's Leben alles GUTE.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. Juli 2017 um 14:18 Uhr
 
Das war es nun: Das letzte Spiel der Black Turbos - ETSV 1.A vs. Concordia Hamburg 1.A PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Coach Christian   
Samstag, den 01. Juli 2017 um 09:08 Uhr

Der endgültige Abschluss :

ETSV Hamburg 1.A - WTSV Concordia Hamburg 1.A  5:1 (2:1)

Nun war es tatsächlich soweit - unser Team der Black Turbos läuft zum letzten Spiel seiner Geschichte auf. Der Gegner - in der gültigen Oberligatabelle zwar auf dem Rag 16 stehend- doch heute mit einem gänzlich anderen Team als in der fast abgelaufenen Saison am Start, unserem Team gegenüber steht die Regionalliga - Mannschaft des Jahrganges 2000 gegenüber - die in der kommenden Saison so in der A-Oberliega spielen soll. Die ersten 11 Spieler von uns die fertig umgezogen sind bilden die Startelf, denn der junge Schiri drängt mit grimmigen Gesicht auf die Zeit, besteht darauf Punkt 20 Uhr anzupfeifen. So landet unser Nebojsa heute im Sturm neben Lenz, eigentlich hatte ich Nebojsa erst einmal vernünftig warmmachen lassen wollen nach seiner heftigen Oberschenkelverletzung aus dem HTB Spiel und Ihn dann bringen wollen - es kam aber anders und er musste (und er wollte auch) gleich ran. Zum Glück gilt sein Oberschenkel durch und er machte ein tolles Abschlussspiel als Kapitän der Black Turbos. Doch zum Spielverlauf. Der Gast aus Wandsbek von Beginn an aggressiv und uns unter Druck setzend. Zwei Spieler die auf dem Feld standen konnten leider nicht mit nach Mallorca, waren dafür auch von der ersten Sekunde an hell wach und das war mit entscheidend heute - denn der Rest des Teams brachte gut 20 Minuten um klar zu werden und die beine zu sortieren. Die Zwei waren Leif und Paddy. Leif hatte dafür bereits ein langes Handballturnier an der Ostsee in den Knochen - war mit Eltern und Fan-Opa jedoch extra zum letzten Spiel mit wehenden Fahnen zum Anpfiff angereist. Und das war mit entscheidend heute. Denn Leif war es der die kpl. Gäste Abwehr in der 18 Minute düpierte, er ließ in seiner im eigenen Art 5 Spieler aussteigen und zog Ansatzlos vom 16er ab, versenkte die Kugel hart und unhaltbar flach neben dem Pfosten zum 1:0. Drei Minuten später fast das gleiche Bild, wieder wird Leif freigespielt, dieses mal stehen nur 3 Spieler auf seiner Speisekarte, wieder zieht er ab, dieses mal aus spitzem Winkel über halblinke. Der klasse Gästekeeper pariert noch seinen Schuss, doch dann ist unser Lenz zur Stelle und netzt zum 2:0 ein. Es entwickelt sich trotz der müden Knochen und Köpfe ein leidenschaftlicher Schlagabtausch. Vor der Pause gelingt des Gast dann mit schönem Schuss unter die Latte aus 15 Metern noch zu verkürzen, die Uhr zeigte die 36 Spielminute. Im zweiten Abschnitt kam unser Georgi dann mit aufs Feld und sorgte vorn für zusätzlich Gefahr über die linke Seite. Hinten stand unsere 3er Kette richtig stark- Paddy im Zentrum verlor nicht einen Zweikampf (Hut ab) und Milad und Max räumten kräftig mit weg. Was kaum zu glauben war - wir erhöhen mit zunehmender Spieldauer unser Pressing, 90% aller Angriffsbemühungen der Regio Truppe konnten an der Mittellinie abgefangen werden und es wurde blitzschnell umgeschaltet. Blitzschnell war auch Georgi unterwegs als er geschickt wurde und über halblinke das 3:1 für sein Team markierte. Auch das 4:1 machte Georgi. Doch bitte wie wurde dieses Tor herausgespielt - unfassbar. Zum Glück hat unser sensationeller Kameramann Andreas das Tor im Kasten. Ein Tor das für 12 Jahre intensive Arbeit unserer Jungs steht - Fußballdelikatesse der obersten Güte, aufgespart um dem Trainer und den vielen anwesenden Fans und Zuschauern ein Abschiedsgeschenk zu machen. Einfach NUR SCHÖN. Mit aggressivem Dressing kann der Ball kurz vor der Mittellinie gewonnen werden, drei direkte, herrliche Ballstaffetten, dann landet der Ball bei Pief, der Kopf geht hoch, Georgie startet aus dem Halbfeld in Richtung 16er, ein gefühlvoller Heber über die gesamte Abwehr von Concordia - mm genau in den Fuß unseres Polarexpresses Georgi. Der nimmt die Kugel technisch hochwertig in vollem lauf aus der Luft mit und schiebt den Ball am herausbildenden Keeper zum 4:1 ins Netz. Jungs - Danke für dieses Tor zum Ende von 12 Jahren - einfach nur schön. Das 5:1 in der 90 Spielminute legte dann unser Wunderknabe Leif wieder auf und Georgi machte nicht nur seinen Hattrick perfekt er machte damit auch sein Tor Nr. 20, sorgte für den 94 Treffer in dieser Saison - und ließ uns somit in letzter Sekunde mit den 94 Toren von Buxtehude gleichziehen. Obendrein war es das 168 Tor in einem ETSV Spiel in dieser Saison (Gegentore inbegriffen). Exakt diesen Wert hat auch der ETV aufzuweisen, aller Dings mit weniger Gegentoren !!! Was für ein Ende einer Berg und Tal Saison. Zudem gelang dem ETSV mit diesem deutlichen und verdienten Sieg der Sprung vor auf die nicht eingefärbten Plätze - somit der theoretische Verbleib in der A-Oberliga von Hamburg - Saisonziel erreicht und 7 Teams hinter uns gelassen. Wer hätte das vor 12 Monaten erwartet, als uns 9 Stammspieler in Regionalliga und Bundesliga verlassen haben. Doch andere Spieler rückten nach, wussten ihre Chance zu nutzen, entwickelten sich zu Stützen, Führungsspielern und Leistungsträgern, auch wenn die Trainingsbeteiligung (oft verständlich) nicht bei 90% wie früher war. Doch noch einmal zurück zum Spiel. Georgi schob aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Leif ein und nach dem der gast den fälligen Anstoß ausführte ertönte der letzte Schlusspfiff in der Ära der Black Turbos. Was nun passierte und was mir mit etwas Distanz zu diesem tollen und rauschenden Saison und Black Turbo Finale so durch den Kopf ging - dazu in einem noch folgenden Rückblick auf 12 Jahre Trainerschaft mehr an dieser Stelle.          Euer Ex Coach Christian

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. Juli 2017 um 10:03 Uhr
 
Eltern und Spieler sagen Danke PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 30. Juni 2017 um 19:22 Uhr

Ein kurzes Dankeswort für 12 Jahre Sport, Spiel, Spaß und eine sehr informative unterhaltsame Berichterstattung

Moin Christian !
Die Eltern, Angehörigen & Freunde ‚deiner‘ Fussballjungs möchten sich auf diesem Wege recht herzlich für deinen intensiven Einsatz und die Hingabe für 12 Jahre Black Turbos bedanken !

Doch nicht nur die, sondern auch viele Spieler der Jahrgänge 98', 99‘ & 2000‘ nebst deren Trainern und Betreuern der gegnerischen Teams werden diese Homepage und die erwähnten Spielberichte arg vermissen !

Die Klickzahlen beweisen, das dies eine der meist aufgerufenen Seiten im Hamburger Jugendfussball ist und so bleibt zu hoffen, dass die Spielberichte eine Fortsetzung bei der 1. Herren des ETSV finden !


Nochmals vielen Dank im Namen aller Leser !

 

Von mir: Christian Du hast sensationelles geleistet und ich freue mich das Du die BlackTurbos so weit gebracht hast. Gruß di Stefano.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Juni 2017 um 19:30 Uhr
 
Mehr als eine Saison - Abschlussfahrt / Cala Rajada wir kommen!!! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Coach Christian   
Freitag, den 30. Juni 2017 um 08:28 Uhr

Für ein paar wenige sollte es der Abschluss der Saison 2016/2017 in der A-Oberliga von Hamburg werden, für die meisten zugleich auch der Abschluss Ihrer Jugendfussballer Laufbahn und wieder zahlreiche Spieler die mit dieser Reise auch gleichzeitig die vor 12 Jahren beginnende Geschichte der "Black Turbos" vom ETSV Hamburg beenden sollten. Mit 16 ETSV Spielern und zwei Gastreisenden (Danjuma vom BSV und Ex BSV'r Emmo erwarteten uns schon am Flughafen Palma, waren bereits einen Tag früher geflogen) ging es am Donnerstag Abend am Hamburg AIRPORT auf die Reise. Ein kräftiges Unwetter erschwerte unseren Abflug, es schüttete wie aus Kübeln und dem nicht genug, es herrschte ein kräftiger Sturm über Hamburg. So verzögerte sich unsere Abreise um gut 1 Stunde nach hinten. Zu diesem Moment wusste unser Rene noch nicht was Ihn beim Start in Richtung Mallorca erwarten sollte. Um 20 Uhr 30 rollte dann der Flieger auf die Starbahn um wenig später abzuheben. Im Luftraum über Hamburg herrschten aufgrund des Sturmes noch heftige Turbulenzen, selbst ich als Vielflieger muss sagen, "holla was ging da ab", nahm es aber mit Humor. Weniger lustig fanden es andere Fluggäste, einer von ihnen unser sonst nie zu überhörender Rene. Eine angenehme Ruhe drang aus seiner Sitzreihe zu uns herüber. Auch war jegliche Farbe aus seinen Gesichtszügen gewichen (aber keine Angst - auf der Rückreise hatte auch unser Rene richtig schön Farbe bekommen). Die bereitgestellten "Tüten" unserer aufmerksamen Flugbegleiter blieben jedoch zum Glück ungefüllt und nach 45 Minuten hatte der Spuk sein Ende. Nach einer kleinen Erholungsphase war auch bei unserem Rene alles vergessen und nun wuchs das Interesse in den hinteren Reihen an der mitreisenden jungen Frauenmannschaft, die in bunten Hawaii Ketten geschmückt für Stimmung im Flieger sorgten. So verging die Zeit schnell und um 22 Uhr 55 erreichten wir die Landebahn von Palma de Mallorca. Alles ging reibungslos. Die Koffer trafen zügig ein und Danjuma und Emmo erwarteten uns schon ungeduldig. Auch unser eigens angemieteter Shuttle-Bus stand bereit und so ging es zur 60 Minütigen Busfahrt nach Cala Rajada. Nun übernahm unser Faham die Regie (neben dem freundlichen mallorquinischen Busfahrer). Er begrüsste alle über das Bus-Micro, schmetterte einen eigenen Song, brach diesen doch inmitten schallenden Gelächters ab um uns von nun an als DJ über sein verbundenes Handy zu "erfreuen". Die blechernen Lautsprecher des Busses wurden auch unter der vollen Lautstärke einfach nicht klangvoller, doch die Stimmung war riesig. Mit leicht schmerzenden Ohren erreichten wir unser Hotel - das Hostel Gami im Herzen von Cala Rajada, nur 40 Schritte entfernt vom Chocolate, somit auch das Bolero oder Physical zum greifen nahe. Nachdem es im Bus bei Ankunft am Hotel roch wie in einem Pumakäfig, lautete meine Empfehlung : "bevor Ihr jetzt die Piste stürmt, schaut euch mal die Duschen von innen an". Knapp 25 Minuten später tauchte ein frisch geduschtes und mit Parfum keinesfalls gegeiztes 18 köpfiges, partyfreudiges Rudel vor dem Hotel auf. Es ging auf die Piste....!

Am nächsten Tag trudelten nach und nach die ersten Spieler zwischen 11 und 12 Uhr am Strand der Son Moll Bucht ein. Nachdem endlich auch der Trainer die Bälle zur "Wassergymnastik" gegen 12:30 ablieferte, konnte der Badespass erst richtig beginnen. Dieses weckte ganz offensichtlich die Aufmerksamkeit der weiblichen Strandbesucher zwischen 17 und 20. Nachdem hier durch den Trainer etwas Vermittlungsarbeit geleistet wurde, konnte auch endlich die Tuchfühlung zum sich immer wieder nähernden und mit hübsche jungen Damen besetzen Schlauchboot aufgenommen werden. Ich verrate nicht zu viel wenn ich mich erinnere, die kpl. weibliche Schlauchboot Besatzung nebst weiteren Grazien als Zuschauer am morgigen Samstagabend bei unserem Fußballspiel gegen den Inselmeisten Es Figuren aus 2016 wiedergesehen zu haben. Doch am Freitagabend war das kpl. Team erst einmal im Bierbrunnen eigeladen um sich für die lange Partynacht einzustimmen. Dieses gelang ganz augenscheinlich und als " Anthony Modeste" aus den Lautsprechern quoll wurden die Barhocker geschwenkt. Nach knapp zwei Stunden tauchte der ETSV-Party Tross ins völlige Nachtleben von Cala Rajada ein, vereinzelt gab es Videos in der Teamgruppe zu bestaunen, z.B. einen völlig durchgeknallten Georgi, der im Physikal auf dem Bar-Tresen stand und einen mit Haltungsnote 5,9 bewerteten rückwärts Salto auf die Tanzfläche hinlegte. Gut das bekanntlich kleine Kinder und angetrunkene einen Schutzengel haben.

Am Samstag hatte das Team frei, um 14 Uhr traf sich wer Lust hatte, vor dem Hotel um an der Promenade einen kühlen Drink zu nehmen und eine Pizza zu verspeisen. 9 Gestalten tauchten auf, der Rest am Pool, am Strand oder noch mit Kopfschmerzen auf dem Zimmer. Wir saßen bei herrlich Ausblick ins türkis blaue Meer zusammen und laschten den Geschichten von Emmo. Es brauchte eine Reihe wilder Storys die uns zum Tränen lachen brachten, denn des sollte die langwierigste Pizza unseres Lebens werden, aber das nur am Rande. Dann ging es für alle noch einmal an den Strand, ehe die Zeit für das Große Match näher rückte.

18 Uhr 30: Langsam treffen nach und nach alles Spieler am vereinbarten Treffpunkt auf der Promenade vor der Son Moll Bucht ein. Danjuma hat uns bereits verlassen müssen, er spielte bereits am Samstag mit seinem BSV das Abschlussspiel gegen Victoria. Ich bin einmal kein Prophet, vermute jedoch er war seinem Team heute ausnahmsweise keine allzu große Hilfe an diesem Tag. Wir setzten uns zu Fuß (nur der Trainer auf der Vespa) auf den Weg in Richtung Stadion des Teams Es Figural in Capdepera. Nach 20 Minuten Fußweg hatten wir dieses erreicht.

Freundlich empfängt uns Manolo, der 2. Vorsitzende von Es Figural. Schnell sind auch tRainer, Platzwart und Vereinswert des Heimatvereins zugegen und führen uns in die große Umkleidekabine unterhalb der Tribünen. Ein phantastischer Kunstrasenplatz erwartet unser etwas gezeichnetes Team. 80 % der Spieler tragen kleine oder auch grössere Sonnenbrände mit sich, bei Tim sind sogar exakt die Spuren der Verteilung der Sonnenschutzlotion durch seine Hände erkennbar - ein wirklich lustiges Gemälde zeichnet seinen Rücken. Die vier großen Wasserkanonen die den pLatz vor dem grossen Duell sprengen tuen unserer Mannschaft gut, die Lebensgeister kehren zurück. Pünktlich um 20 Uhr pfeift der mallorquinische Schiedsrichter Rafael Santos Miguel die Party in seinem schicken, neuen, roten Schiri-Dress an. Lautstark ist Milad (heute Innenverteidiger in unserer 3-er Kette) zu hören, er gibt Kommandos und rüttelt seine Jungs wach. Unser Capitano Nebojsa pausiert heute nach seiner Verletzung vom HB Spiel noch, will morgen beim letzten Match gegen Concordi fit sein. Doch auch ohne iHn zeigen die ETSV Akteure nach der anstrengenden Stunden eine beachtliche Leistung ? Wollen Sie dem anwesenden Scout von Real Mallorca etwas zeigen und beweisen ? Zumindest entwickelt sich ein wirklich mitreißendes Spiel. Die erste Großchance hat unser Lenz, er verzieht nur um cm am rechten Pfosten. Dann steht unser tim im Mittelpunkt, mit einer prächtigen Flugparade rettet er sein Team in der 16 Minute vor dem Rückstand, den Nachschuss weis Max mit einer "Kämpfen Grätsche" zu verhindern. Dann Strafstoß in der 20 Spielminute. Rene wird im Strafraum gefällt und Pief versenkt den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 für den ETSV. Nur 5 Minuten später das wohl schönste Tor des Tages. Eine Direktkombination von der Mittellinie über rechts, Midi von der Grundlinie per Rückpass an die 16 Meterlinie, dort kommt Pief und versenkt die Kugel unhaltbar zum 2:0. Der amtierende inselmeisten (in dieser Saison auf Rang 3) wirkt einen Augenblick konstatiert, rappelt sich aber wieder auf, wechselt auf zwei Positionen. Doch unser Wirbelwind Gidi macht 9 Minuten später das 3:0. Die letzten 10 Minuten drück der Gastgeber mehr und mehr und kommt in der 44 Minute aus 10 Metern zum Abschluss. Wieder fliegt Tim durch den 5Meterraum und fischt die Kugel heraus. Doch Marv war dem Schiri etwas zu aggressiv am Mann und entscheidet auf Strafstoß. Dieses mal ist unser Tim machtlos, nur noch 3:1. Pausenstand.

In der Pause einige Wechsel und weiter geht es. Wie lange wird die Kraft heute reichen, das Barometer zeigt noch immer 28 Grad, auch wenn der Platz aufgrund des Stadiondaches jetzt im Schatten liegt waren noch immer brütend heiß. Doch zuerst kann der ETSV das Tempo weiter hoch halten und der aufgerückte Milad markiert per Nachschuss das 4:1 für den ETSV. Doch der Gastgeber antwortet prompt. Mit einem prächtigen Schuss von der Strafraumkante verkürzt ES Figural nur 2 Minuten später auf 2:4. Auch das 3:4 lässt nicht lange auf sich Warten. Die Luft wird dünner. Dann geht Marv auf rechts durch, zieht ala Robben nach innen, hat nun den Ball auf seinem Starken linken Fuß, zieht aus 14 Metern ab und trifft zum 3:5. Ich glaube ich vernehme Jubel aus der 6-köpfchen Damenriege auf der Tribüne, die allesamt starke Ähnlichkeit mit der Schlauchbootsbesatzung hat. Als 6 Minuten Später Georgi durch ist und im Strafraum umgerissen wird muss der Referee zum zweiten Male für uns auf den Punkt zeigen. Dieses mal schnappt Georgi sich die Kugel. Er trifft zum 3:6 für den ETSV. Doch wer geglaubt hat der Gast steckt nun auf sah sich getäuscht. In den verbleibenden 8 Minuten trifft der ES Figural noch zwei Mal, auch wenn das 5:6 aus mehr als deutlicher Abseitsposition erzielt wurde, so war es am Ende ein mehr als gerecht knapper Sieg mit einem Tor Differenz für den ETSV gegen den Inselmeister von 2016. Nach dem Schlusspfiff fand die Gastfreundschaft Ihren Höhepunkt. Wir alle waren zum Barbacoa eingeladen. Nach einer Stunde Essen und Trinken machte sich der ETSV Tross auf in das Nachtleben von Cala Rajada, der Trainer hingegen fachsimpelte mit den mallorcquinischen Offiziellen und Anhängern sowie dem Scout von Real Mallorca über das absolvierte Spiel weiter. Die Nummern 8 und die Nr. 4 waren dem Niederländer von Real Mallorca besonders aufgefallen und er bedauerte das Sie keine Insulaner sind. Nun gab es noch einen Querschnitt inseltypischer Getränke mit mehr und weniger Prozenten, ehe eine Reise von Es Figural in die Hansestadt Hamburg vereinbart wurde für 2018. Auch eine Führung über die Reeperbahn musste ich fest versprechen, was ich natürlich nicht ausschlagen konnte. Willkommen Es Figural in Hamburg.

Am Sonntagmorgen war um 12 Uhr 45 Abreise für das Team angesagt. 60 % ohne Schlaf, der Rest mit 2-4 Stunden Schlaf in den Knochen. Es war ein himmlische Ruhe im Bus, kein Faham, kein Rene, kein Milad waren zu hören, selbst von Emmo kam nichts und das soll weis heißen. So bekamen alle zumindest eine Stunde Schlaf geschenkt. Leider hatte unser Flieger nun zum Überfluss wieder gut eine Stunde Verspätung, was unser letztes Punktspiel, welches wir mit dem SC Concordia auf 19 Uhr 30 auf dem Kunstrasen am Binnenfeldreder bestreiten wollten, in höchste Bedrängnis brachte. Per WhatsApp informierte ich den SCC Betreuer Hellmut das wir wohl erst gegen 19 Uhr 30 am Platz sein werden, er möge bitte den Schiri informieren. An dieser Stelle herzlichen Dank an den SCC, dass Ihr so sportlich mitgemacht habt. Tatsächlich trafen wir mit den Trikots erst um 19:49 am Sportplatz Binnenfeldreder ein und es empfing uns ein kleiner, wutentbrannter Schiedsrichter. Doch Gott sei Dank hatte er einen verständnisvollen Linienrichter zur Seite und so wurde am Ende doch noch alles Gut. Dem freundlichen Linienrichter an dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank.

Zum nun folgenden und endgültig letzten Spiel der Black Turbos im Punktspiel gegen den SC Concordia (die zu meinem überraschten Entsetzen mit Ihrer kpl. Regionalligamannschaft des 2000 Jahrganges, der so geschlossen in die A-Oberliega übergeht, angereist waren) alles weitere in einem separaten End-Bericht.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. Juli 2017 um 09:07 Uhr
 
Deutlicher Sieg gegen Altona 93 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Coach Christian   
Samstag, den 17. Juni 2017 um 07:41 Uhr

ETSV Hamburg 1.A  -  Altona 93  5:1 (2:1)

Nur eine Halbzeit lang gelang es Altona 93 das Spiel ausgeglichen zu gestalten, im zweiten Durchgang hätte der ETSV dann, trotz des klaren Ergebnisses am Ende, das Resultat deutlich höher gestalten müssen. Nur im Spiel gegen den TUS Berne wurden noch mehr Torchancen ausgelassen. So tauchten jeweils Lenz, Georgi und Faham jeweils zweimal völlig frei vor dem Altonaer Gehäuse auf und scheiterten, dazu Mehmet mit einem Kopfball aus 5 Metern frei vom dem Gehäuse über das Tor. Weiter auf der Liste ein 100 % klarer 11 Meter nach knallendem Foulspiel an Mehmet (der Tritt gegen seinen Schienbeinschützer war über die gesamte Anlage zu hören) den der Schiedsrichter nicht ahndete. Leider nicht die einzige völlige Fehlentscheidung an diesem Tag und so avancierte der Schiedsrichter auch zum mit Abstand schwächsten Akteur auf dem Spielfeld. Seine beiden Linienrichter im Spiel meist fehlerfrei, dafür am Rand mit Starallüren der ganz besonderen Art. In Summe eine Leistung die ich niemandem wünsche bei seinem eigenen Spiel. Bei solchen Darbietungen rückt die souveräne Leistung des Schiedsrichtergespannes des letzten Wochenendes beim HTB noch mal deutlicher weiter in den Vordergrund. Doch zurück zum Spiel. Es dauerte 10 Minuten bis wir den Angriffsschwung des Gastes aus Altona etwas im Griff hatten. In dieser Zeit zeigte der Gast eine starke und beherzte Leistung. Zudem musste sich unser völlig dezimierter Kader (mit exakt 11 Spielern am Start) auf die deutlich veränderte Aufstellung und taktische Ausrichtung erst einmal einstellen. Max heute mit seiner ersten Vorstellung als linker Verteidiger und das Team mit einer 3-2-3-2 Formation. Doch als das Team mehr und mehr die Anweisungen von Außen befolgte (es taten dieses leider bis zum Schluss nicht alle Spieler) und man extrem tief stand und an der Mittellinie die Spielweise von Altona attackierte, hinten die Räume eng machte und gut formiert stand lief bei Altona rein gar nichts mehr im zweiten Abschnitt nach vorn. Wirklich jeder Ballgewinn unsererseits wurde im Gegenzug zu einer Torchance. In Halbzeit eins traf Georgi in der 19 Spielminute zum 1:0, eher Altona in der 32 Minute ausgleichen konnte. Noch vor der Pause brachte Lenz sein Team wieder in Front. Nach der Pause besorgte Gidi mit einem prächtigen Schuss vom Strafraumeck das 3:1. Der Ball schlug vom langen Eck am Innenposten in der 54 Minute bei Altona ein. Lenz mit einem prächtigen Heber und Max von der Strafraumgrenze besorgten den 5:1 Endstand. In Durchgang zwei blieb Altona ohne eine Torchance und doch war Tim im Tor heute einer der Besten bei uns, denn er strahlte endlich mal wieder Selbstbewusstsein und Sicherheit aus, löste (bis auf eine kleine Unsicherheit im ersten Durchgang bei einer Ecke) alles ganz souverän und glänzte weiter mit großartigen Abstößen. Weiter stachen heute Paddy, Max, Pief und Gidi hervor. Nun geht es nach Mallorca und dann wartet im direkten Anschluss der SC Concordia zum Schlussauftakt unseres Teams und meiner Trainertätigkeit, dann geht es für viele unserer Spieler und mich persönlich bei unserer 1.Herrn weiter. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unserem klasse Trainergespann und einem gierigen Team.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Juni 2017 um 16:57 Uhr
 
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